Salzburger Körperpsychotherapie-Tage 2026

14. – 17. Mai 2026, Resonanz und Verbundenheit in der (Körper­-)Psychotherapie, Grundlagen, Konzepte und Anwendung der körperorientierten Psychotherapie. Auf den Salzburger Körperpsychotherapie-Tagen werden sich Expert:in­nen aus Psychotherapie, Beratung und Wissenschaft mit neurobiologischen, affektiven, trauma­psychologischen und kognitiven Grundlagen und Anwendungen von Resonanzdynamiken in der körperorientierten Psycho-, Paar- und Sexualtherapie beschäftigen. 

Mit Matthew Appleton, Verena König, Dipl.-Psych. Eckhart Neumann, Dr. Donata Schoeller, Claudia Haarmann-Paasche, Dr. Dirk Beckedorf, Dr. Elisabeth Oedl-Kletter, Dipl. Pol. Marc Rackelmann, Dipl.-Psych. Thomas Harms, Dr. med. Eva Kaul, Notburga Egerbacher-Anker und Dr. Nicole Strüber

Nähere Infos im zeppbremen.de

Bild: Ein Mensch hält die Hände eines anderen, Titelbild der Tagung, Quelle: zeppbremen.de

Stella Resnick

Stella Resnick ist mit ihrer Arbeit eine wichtige Proponentin für gestaltbasierte Sexualtherapie. Sie absolvierte Ausbildungen bei Fritz und Laura Perls, den Begründern der Gestalttherapie. Ihr beruflicher Schwerpunkt liegt auf der Fähigkeit, Freude im Leben zu erfahren, und der entscheidenden Rolle, die Sexualität für ganzheitliche Gesundheit, psychisches und physisches Wohlbefinden sowie für glückliche Partnerschaften spielt. 

Stella Resnick absolvierte eine Ausbildung in Psychodrama bei der Mitbegründerin Zerka Moreno. Seit 14 Jahren ist sie Mitglied einer Studiengruppe mit Dr. Allan Schore, einem wegweisenden Theoretiker der Neurobiologie, die sich mit der Verbindung von Gehirn, Körper und Geist befasst. Stella Resnick hat drei Bücher verfasst. Ihr neuestes Buch, „Body-to-Body Intimacy: Transformation Through Love, Sex, and Neurobiology“ (2019), bildet die Grundlage für die Entwicklung ihrer Ausbildung in Verkörperter Beziehungstherapie (Embodied Relational Sex Therapy, ERST).

Bild: Stella Resnick

Ruella Frank

Ruella Frank, Ph.D. ist für die gestaltbasierten Paar- und Sexualtherapie wichtig. Sie erforscht seit Mitte der 1970er Jahre frühkindliche Bewegungen und deren Bedeutung für das Erwachsenenalter. Als Gründerin und Leiterin des Center for Somatic Studies, Fellow des New York Institute for Gestalt Therapy, Dozentin am Gestalt Institute of Toronto unterrichtet sie in den USA, Europa, Ostasien, Lateinamerika und Kanada.

Buchempfehlungen:  „Body of Awareness: A Somatic and Developmental Approach to Psychotherapy“ (GestaltPress, 2001, Mitautorin der Bücher „The First Year and The Rest of Your Life: Movement, Development and Psychotherapeutic Change“ (Routledge Press, 2010) und „The Bodily Roots of Experience in Psychotherapy“ (Routledge Press, 2022).

Bild: Ruella Frank

Fachkongress Sexualtherapie 28.-31.Mai 2026 Bern

«Der sexuelle Körper» - 16. Fachkongress des Institut Sexocorporel International, 28.–31. Mai 2026, Bern. Wie viel Körper braucht Sexualität? Wie viel Körper braucht Sexualtherapie? Diese Leitfragen richten den Blick auf somatische Wahrnehmung, Scham, Grenzen und die Fähigkeit, sich im eigenen Körper zu spüren und auszudrücken. Der Körper fungiert nicht nur als Träger von Sexualität. Er ist ebenso Speicher biografischer Erlebnisse, kultureller Normen und gesellschaftlicher Zuschreibungen. Der Körper bildet den zentralen Ort sexueller Erfahrung. Dennoch bleibt die körperliche Dimension in Beratung und Therapie häufig implizit, während Sexualität primär über Sprache, Emotionen oder Beziehung bearbeitet wird. Lust, Begehren und Intimität entstehen jedoch immer auch in und durch den Körper.

Bild: Grafik "Der sexuelle Körper" zum Fachkongress Bern, sexocorporel